Fr 02.12.2016 - Allgemeines

Human Centered Systems Security

Forschungstandems gesucht

Auf Initiative des  Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW (MIWF) wurde das Strategiepapier "IT-Sicherheit NRW 4.0" entwickelt. In Anschluss daran wurde eine NRW-Forschungsagenda für den Bereich IT-Sicherheit entworfen.

Entstanden ist das Forschungsstrategiepapier „Human Centered Systems Security“, welches unter Federführung von Prof. Holz (Bochum), Prof. Pohlmann (Gelsenkirchen), Prof. Smith (Bonn), Prof. Hoffmann (Aachen) und Prof. Bodden (Paderborn) verfasst wurde.

Hierbei wird der „Faktor Mensch“ bzgl. der Angreifbarkeit von verwendeten IT-Systemen in den Fokus gerückt. Obwohl der Mensch eine häufige Fehlerquelle darstellt, sind viele damit verbundene Aspekte noch weitgehend unerforscht. Wie kann man Sicherheitsmechanismen auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette so gestalten, dass sie für die betreffenden Personenkreise auch effektiv anwendbar sind?

Für dieses Forschungsthema sehen wir eine besondere Stärke am Forschungsstandort NRW, welche weiter ausgebaut werden soll. Auf dieser Grundlage wird ein NRW-weites Graduiertenkolleg ins Leben gerufen. Bis Mitte Januar wird unter Leitung des Horst Görtz Instituts für IT-Sicherheit/ Ruhr-Universität Bochum und mit Unterstützung des IT-Sicherheitsnetzwerk nrw.uniTS ein NRW-Antrag koordiniert und beim Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW eingereicht.

Hiermit rufen wie Sie herzlich auf sich daran zu beteiligen!

Inhaltliche Schwerpunkte sind

  • Moderne IT-Sicherheitsarchitekturen
  • Security/Privacy Engineering
  • Schnittstellen
  • Faktor Mensch auf allen Ebenen

Geplant sind 5 Forschungstandems für eine Laufzeit von 3,5 Jahren zu besetzen. Hierbei sollen jeweils 2 wissenschaftliche Partner sich zu einem Tandem zusammenschließen und ein Forschungsprojekt zum Themenfeld „Human Centered Systems Security“ definieren. Neben Universitäten werden explizit auch Fachhochschulen aufgerufen sich daran zu beteiligen.

An beiden Standorten werden jeweils eine Doktorandin/ ein Doktorand besetzt, die aufeinander abgestimmt das skizzierte Forschungsprojekt in ihren Dissertationen bearbeiten. Alle Promovierenden werden eingebunden in das Graduiertenkolleg mit Workshops, Research Retreats, Summer Schools etc.

Wichtig ist es künftige Forschung so zu gestalten, dass sie an die tatsächlichen Bedarfe der Praxis angepasst sind. Dafür sollen ebenso Praxispartner eingebunden werden und die Promovierenden begleiten – wie das ausgestaltet wird, obliegt den Unternehmen. Wenn Sie Interesse haben sich daran zu beteiligen, wenden Sie sich bitte an info@remove-this.nrw-units.de

Wir möchten den Kreis der Beteiligten Universitäten, Fachhochschulen und Unternehmen so groß wie möglich halten. Daher bemühen wir uns so viele wie möglich zu erreichen. Unterstützen Sie uns gerne dabei und leiten diese Anfrage an weitere Kolleginnen und Kollegen aus NRW weiter.

Bei Rückfragen können Sie sich gerne jederzeit an uns wenden: info@remove-this.nrw-units.de

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